SNACKING SUNLIGHT VLOG

SLOW FOOD - HEALTHY LIVING

WHAT ABOUT YOUR EGG´S

Draußen hat es tiefe Minusgrade und der Wind pfeift. Kein Huhn traut sich vor die Tür, doch den Hühnern gehen die Inhaltsstoffe für Ihre Eier aus. Auf welche Idee sie kommen und was dann geschieht, könnt ihr im Film selbst sehen.
Ein Wintermärchen mit Allem, was dazu gehört. Unsere bunte Truppe besteht aus Zwergseidenhühnern, Welsumer Hennen, Zwerg-Cochin sowie einem schnabelbehinderten Zwergseiden-Hahn. Sein Schicksal wäre eigentlich ein früher Tod gewesen, da er selbständig keine Nahrung aufnehmen kann. Bei uns wird er gehegt und gepflegt und bekommt jeden Tag 3 x einen Brei, den er gelernt hat mit seiner Zunde aufzunehmen. Gast-Star ist unsere noch ganz junge Kitsune von den sieben Siegeln - ein grauer Schäferhund, der als Baby eher einem Polarfuchs als einem Hund ähnlich sah. What about your eggs - ist eine Geschichte zum Lachen und zum Nachdenken. Denn wer einmal erlebt hat, wie Hühner ihr Leben genießen können, der kann nicht mehr ernsthaft von artgerechter Haltung in der Massentierhaltung sprechen.

FSUWE0284.jpeg

DORAS VLOG

Hier entsteht ein meditatives Guckloch. Viele Menschen haben es nicht, das Phänomen der Essensphantasien. Bei Dora gehört das unzertrennlich zu Ihrem Alltag. Sie findet und erfindet ständig neue Snacks und Getränke, die allesammt eines gemeinsam haben. In Ihnen steckt Vitalität und die ungebrochene Kraft von Sonne und Erde.
Ernährung ist für einen großen Teil der Menschheit zu einer der schönsten Nebensachen der Welt geworden. Gibt es doch an jeder Ecke fertige, warme, wohlschmeckende Gerichte zu erschwinglichen Preisen und Supermärkte voll mit allem Erdenklichen.  Selber kochen Fehlanzeige. Die Zeit braucht man für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Doch für die meisten Menschen kommt die Rechnung eines Tages und sie haben noch nicht einmal die leiseste Ahnung davon, das ihre Probleme zum großen Teil aus ihren langjährigen Ernährungsgewohnheiten stammen. Sie haben nie gelernt, wirklich gut für sich zu sorgen. Wir alle sind aufgewachsen mit der Ernährung unserer Eltern und Großelter. Wir vergessen aber allzugern, das die Rohstoffe, mit denen diese Gerichte zubereitet wurden, einige industrielle Revolutionen durchgemacht haben und in vielen Fällen nicht mehr den Namen Lebensmittel verdienen.
Krebs aller Orten - aber darum kümmern sich Wissenschaft und Ärzte. Hmmm. Vielleicht verdienen die aber so gut an diesem halb tot und halb lebendig Zustand vieler Menschen, das schon wirtschaftlich gesehen, gar kein Interesse mehr besteht, wirkliche Ursachen von Gesundheit zu finden und stattdessen lieber nach teuren Arzeneimitteln geforscht wird. Vielleicht ist das ja auch gar nicht die Aufgabe von Wissenschaftlern und Ärzten sich um den Erhalt unserer Gesundheit zu kümmern?

Na dämmerts? Du kannst gar nicht genug Zeit für die saubere Aufzucht und Herstellung Deiner Nahrungsmittel aufwenden, denn dabei verwendest Du ganz automatisch Zeit für eine, gesündere und natürlichere Welt. Und hast Du die Zeit nicht, dann investiere eben Dein Geld in hochwertige Lebensmittel, an deren Herstellung möglichst wenig Leid und Zerstörung klebt. 
Vielleicht hast Du ja eine bessere Idee und kannst diesen Part einfach überspringen, vielleicht dafür demonstrieren, das andere etwas tun, darüber schimpfen, in welchem schlechten Zustand alles ist. Viel Spaß dabei - wir verwenden unsere Zeit lieber direkt dazu, uns so zu ändern und zu verhalten, das wir dem Planeten Gutes tun und lassen solange die Sonne rein.

TABERT UNTERWEGS

Der FFB Tabbert 570 ist ein geniales Wohnmobil. Mit ihm reisen und kochen wir uns durch die Welt. Er ist 30 Jahre alt aber immernoch gut in Schuss! Da er innen wie ein echtes Wohnzimmer ist, hat man erstaunlich viel Platz und man kann es sich, auch bei schlechtem Wetter, sehr gut gehen lassen. In dieser Rubrik geht es darum, die Seele baumeln zu lassen, unterwegs zu sein, zu Biken, Freunde zu treffen und natürlich um pflanzliches Essen. Durch die vollwertige Küche mit 3 Flamm-Herd, kann man in diesem Mobil nahezu alles zubereiten. Ein Kühlschrank fehlt natürlich auch nicht. Part 1 führt mich durch den Thüringer Wald bis nach Berlin. Ein Abstecher in eine kleine Stadt zeigt die Folgen der Jahre 2020/21. Auch die Wälder sind stark mitgenommen und doch wunderschön. CO2 einsparen heißt es aller Orten. Aber Moment mal - war CO2 nicht das, was die Pflanzen zum atmen brauchen, woraus sie unseren Sauerstoff herstellen? Wie passt das eigentlich zusammen? 90% der Wälder dieser Erde sind gerodet. Planet Erde schaltet also um auf das Pflanzen-Notfallprogramm und erzeugt ein Treibhausklima, damit die Pflanzen schneller und üppiger wachsen können. Wir dagegen sparen das CO2 ein und holzen in unseren Breitengraden mehr Wald denn je ab. Roden riesige Flächen für Winräder und noch riesigere Flächen um Elektroautos zu bauen, die eine geplante Lebenszeit von 7,5 Jahren haben. Erkläre mir einer mal die Logik dahinter. Ich verstehe das nicht.

Vegan Camping

Wir reisten durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt kaum ein Land, in dem es schwerer sein dürfte an saubere Lebensmittel heranzukommen. Im ersten Clip sind wir in Utah. Die Biomärkte in den USA haben genormte Früchte und Gemüsesorten. Du findest Landesweit das selbe Zeug. Immer die 3 gleichen Sorten Tomaten, die immer gleichen Blutorangen und so weiter.
Die Auswahl an Nahrungsmitteln ist riesig. Fängt man aber an die Inhaltsstoffe zu studieren, so kann man in einigen Märkten nicht mal das Wasser als
LEBENSMITTEL bezeichnen. Aus diesem Grund suchen wir unermüdlich nach unverarbeiteten Lebensmitteln und bereiten sie uns am Gaskocher selber zu. Dabei hält Dora immer die Augen offen, was wir in den verschiedenen Gegenden der USA so an Zutaten bekommen, damit es nicht jeden Tag das Selbe gibt. Im zweiten Clip sind wir in Nevada. Die Natur ist atemberaubend naturbelassen, was wohl daran liegt, das der Mensch mit den Naturschätzen dieser Gegend einfach nichts anfangen kann und da Wasser auch Mangelware ist, sind die Gegenden oft menschenleer und ursprünglich. Das war wirklich wunderschön. Diese Clips hier sind die ersten Filme die Dora überhaupt je selber gemacht hat. Denn eigentlich ist André der Filmemacher bei uns.

LEBERFASTEN

Meine liebe Leber... was habe ich ihr schon alles zugemutet. Jahrzehnte ohne eine bewusste Pause. Nicht nur die unzähligen Gläser Wein, das wunderbar fettige Essen - nein - dazu auch noch der ganze Ärger, über Menschen und Dinge, die mich direkt oder indirekt, doch eigentlich nur dahin bringen wollten, wo ich heute bin. Vielen Dank an dieser Stelle an all diese Begegnungen und verzeiht mir bitte den Ärger, den ihr mit mir hattet. Und für Dich meine teure Leber, lege ich die erste offizielle Belastungspause ein. Ich hoffe Du kannst die Zeit nutzen und Dich selbst reinigen von all dem, was Du für mich eingelagert hast, damit ich mich nicht direkt damit umbringe. Im Film seht ihr mich - André - wie ich tapfer eine Fastenkur beginne und in den folgenden 9 Tagen, von fast vollkommen fettfreier Nahrung mit vielen Bitteranteilen langsam zu gar keiner Nahrungszufuhr mehr herunterfahre. Ich möchte von nun an mit meiner Leber und nicht mehr gegen sie leben. Da ich ein nicht besonders fortgeschrittener Koch bin, helf ich mir mit einigen Rezepten aus einem Buch. Ich nutze den Frühling und all seine Angebote an reinigenden Kräutern und Blättchen und kämpfe gegen die bedrückende Ruhe, die der Wegfall von vielerlei Sinneseindrücken in mir hinterläßt. Ich wurde gefragt, ob man seine Leber reinigen kann und normal weiter arbeiten kann. Ich hab ne Weile darüber nachgedacht und würde es nicht empfehlen. Interessanter Weise fragt niemand, ob man ein Auto reinigen und reparieren kann und gleichzeitig damit auf der Autobahn unterwegs sein kann ;)

Das Entgiften ist ein anstrengender Prozess, das Herausgehen aus allen Gewohnheiten unheimlich schwer. Ganz oft in so einem Prozess, kommt man an den Punkt und fragt sich, warum man sich so etwas überhaupt antut. Kein Wunder das die meisten Menschen erst zu derartigen Schritten bereit sind, wenn ihr Leid groß genug ist. Bis ich ernstlich krank bin, wollte ich nicht abwarten, da mich schon jetzt einige  Symptome plagen. Es ist mein Verständniss von Altervorsorge, es jetzt zu tun, wo ich mitten im Leben bin. Ein bisschen wie sparen, damit man später mal was hat. Beim Geld verstehen das die meisten Menschen. Vielleicht weil man glaubt, sich damit alles andere ermöglichen zu können. Bei der Pflege der eigenen Organe sieht es da schon anders aus. Da wird geplündert und geraubschatzt, was das Zeug hält. Ich hab es also gemacht. Was kann ich dazu sagen? Ja es war schwer. Ich hätte mich besser vorbereiten sollen, denn eine fettfrei Ernährung ist eine echte Herausforderung. Einläufe selber machen? Das war noch vor dieser Kur undenkbar für mich. Ist aber tatsächlich nicht so schlimm wie ich dachte. Es hilft einem sogar psychisch, den Reinigungsprozess direkt mitzuerleben, denn was nach den ersten Einläufen an eingelagertem Gift aus Euch herauskommt, spottet jeder Beschreibung ;) Da ich auch Eindrücke gefastet hab, also kein Handy, Filme etc. zu mir genommen habe, werden die 9 Tage extrem lang und eintönig. Das war wahrscheinlich das schlimmste. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Das beste Mittel damit umzugehen ist, es anzunehmen und gespannt auf die Stille zu lauschen.

Ansonsten ist es wie die Vorstufe zur Einzelhaft und wie man weiß, werden die Leute dabei reihenweise verrückt. Verrückt bin ich nicht geworden und ich denke ich werde es wiederholen im nächsten Frühjahr. Besser vorbereitet, was die Rezepte betrifft.

Am Ende war ich so motiviert, das ich noch weitere 9 Tage gefastet habe. Da wurde der Effekt von Reinigung dann sehr deutlich, vor allem geistig. Körperlich war das eine echte Herausforderung, da die Muskelkraft schnell nachlässt. Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt, an dem eine ganz neue Kraft dazustößt. Eine gute Erfahrung war es auch im Sinne der Freiheit. Sich einmal eine Zeit lang so unabhängig von Input und Nahrung erlebt zu haben. Der Rückweg in die Gewohnheiten ging dann auch sehr rasch und ich denke wehmütig zurück an diese intensive Zeit.